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Was Sie beachten sollten, wenn Sie eine Tablette stückeln müssen

Das Teilen von Tabletten lässt sich nicht immer vermeiden. Etwa wenn schon die geringste Dosierung zu stark ist oder wenn die Dosis zu Anfang oder am Ende einer Therapie allmählich gesteigert beziehungsweise langsam reduziert werden muss.
Teilen Sie die Tablette durch möglichst schnellen und festen Druck. Wenn Sie den Druck nur allmählich aufbauen, führt das zu unterschiedlich großen Teilstücken und damit zu Dosierungsfehlern. Bevor Sie eine Tablette teilen oder zerkleinern, müssen Sie in der Apotheke nachfragen, ob sich Ihr Medikament dafür eignet. So können viele Präparate mit verzögerter Wirkstoff-Freisetzung (Retardpräparate) nicht geteilt werden.


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Ist wirklich das Sexualhormon schuld, wenn Männer lichteres Haar bekommen? Dem sind Forscher nachgegangen

Gehen Männern die Haare aus, stehen meist ihre Sexualhormone im Verdacht. Diesen hartnäckigen Mythos haben Forscher der Universitätsmedizin Greifswald nun mit einer der bislang größten Studien zu dem Thema untersucht. Sie werteten die Daten von 373 gesunden Männern für die Bevölkerungsstudie Ship-Trend aus. Dabei fanden sie keinen Zusammenhang zwischen den Hormonen Testosteron, Androstendion oder DHEAS und Haarausfall.


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Wer ein Mittel gegen Verstopfung braucht, möchte nicht, dass die Wirkung zur Unzeit eintritt – etwa beim Einkaufen. Was Apotheker raten

Lassen Sie sich ein Präparat empfehlen, das zu Ihren Lebens­umständen passt, und wenden Sie es zur richtigen Zeit an. Während Zäpfchen und Klistiere bereits innerhalb von Minuten wirken, dauert es bei Präparaten zum Einnehmen etwa zwölf Stunden, bis Stuhlgang ausgelöst wird. Solche Mittel nehmen Sie am besten abends vor dem Schlafengehen ein. Allgemein gilt: Mittel gegen Verstopfung nicht ohne ärztlichen Rat über längere Zeit anwenden. Wichtig: Falls das Mittel Durchfall verursacht, ist es zu stark beziehungsweise zu hoch dosiert. Dann sollten Sie sich in Ihrer Apotheke über Alternativen beraten lassen.

Bildnachweis: iStock/Nina Malyna


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Was ein Schilddrüsen-Check bringt, ist umstritten. Anscheinend trägt er nicht dazu bei, dass Menschen seltener oder weniger stark erkranken

Der Nutzen eines Schilddrüsen-Checks bei Menschen, bei denen keine Hinweise auf eine Erkrankung des Organs bestehen, ist fraglich. Wissenschaftler des sogenannten IGeL-Monitors bewerten die Maßnahme bei dieser Zielgruppe als „tendenziell negativ“. Es gebe keine Studien, dass die Bestimmung des Schilddrüsenhormons TSH im Blut, die oft mit einem Ultraschall kombiniert wird, dazu beitrage, dass Menschen seltener oder weniger stark erkranken. Den Check muss der Patient selbst bezahlen (circa 20 bis 30 Euro).


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Bekamen Patienten mit Kniearthrose eine Kortisonspritze direkt ins Gelenk verabreicht, wirkte sich dies in einer Studie nachteilig auf die Knorpelmasse aus

Bei Knie-Arthrose spritzen Ärzte bisweilen eine dem Kortison ähnliche Substanz ins Gelenk. Nun weckt ­eine US-Studie Zweifel an dieser Praxis. Die Ärzte ­therapierten die Hälfte ihrer Patienten mit einer vierteljährlichen Kortison-Spritze, die andere Hälfte mit einer Kochsalzlösung.
Hinsichtlich Schmerzen und Beweglichkeit war kein Unterschied messbar. Doch in der Kortisongruppe ging die Knorpelmasse leicht ­zurück. Auf Dauer könnten die Spritzen mehr schaden als nützen, folgern die Ärzte im Fachblatt JAMA.


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Wenn Kortisonsalben einmal täglich verordnet wurden, helfen sie manchmal nicht lang genug. Was Apotheker dann raten

Oft werden Salben und Cremes mit kortisonähn­lichen Wirkstoffen (Korti­­koiden) – wie vom Arzt ­ver­ordnet – einmal täglich aufgetragen. Was tun, wenn das die Beschwerden nicht für den ganzen Tag lindert? Die Lösung: Wenden Sie mehrmals am Tag eine wirkstofffreie Salbe an, deren Zusammensetzung ansonsten der Kortisonsalbe entspricht. Das mobilisiert Wirkstoff-Moleküle, die in der Hornschicht der Haut eingelagert sind. In der Apotheke sind solche Basissalben ohne Rezept erhältlich. Wenn es keine genau passende gibt, kann man Ihnen dort ein geeignetes Produkt empfehlen.

02.05.2017, Bildnachweis: Thinkstock/istock


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Je länger, desto besser? Das gilt für ein zufriedenstellendes Arztgespräch nicht, wie eine Analyse ergeben hat

Wie lange muss ein Gespräch mit dem Hausarzt mindestens dauern, damit der Patient sich gut betreut fühlt? Bisher galten 15 Minuten als Richtwert. Forscher der Uni Cambridge kommen im British Journal of General Practice zu einem anderen Ergebnis: Die Dauer des Arztgesprächs allein hat demnach keine Auswirkung auf die Zufriedenheit des Patienten. Sie dokumentierten 440 Konsulta­tionen in 13 Praxen mit Video und befragten anschließend die Patienten. Die Gespräche dauerten zwei bis mehr als 30 Minuten.

21.03.2017, Bildnachweis: Thinkstock/ iStockphoto


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