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Ruhestörung: RLS-Patienten finden oft keinen Schlaf

Wenn die Beine nachts unkontrolliert zucken und auch tags nicht zur Ruhe kommen, sprechen Mediziner vom Restless-Legs-Syndrom (RLS). Bislang ging man davon aus, dass Störungen des zentralen Nervensystems sowie ­­genetische und stoffwechselbedingte Ur­sachen die Krankheit hervorrufen. Forscher der Universitäten Göttingen, Sydney (Aus­tralien) und Vanderbilt (USA) wiesen nun nach, dass auch Nervenzellen beteiligt sind, die die Muskeln der Beine ansteuern. Ihre Studie wurde im Journal of Physiology pu­­bli­ziert. Diese sogenannten Motoneuronen könnten ein neuer Ansatz für eine medikamentöse Therapie sein. Bislang lassen sich rastlose Beine nicht gut behandeln.

25.03.2019, Bildnachweis: iStock/bee32


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Entspannung kann gut fürs Gehirn sein

Wer sich entspannt, fühlt sich nicht nur besser – sondern könnte auch für sein Gehirn etwas Gutes tun. Forscher der Harvard Medical School in Boston (USA) nahmen in einer Studie Blutproben bei über 2200 Teilnehmern, testeten ihre Hirnleistung und untersuchten sie im Kernspintomografen. Eines der Ergebnisse: Frauen, deren Spiegel des Stress­hormons Cortisol im Blut morgens hoch war, hatten ein kleineres Hirnvolumen als jene mit nied­­rigem Spiegel. Das Gedächtnis der gestressten Teilnehmer, egal ob weiblich oder männlich, war weniger leistungsfähig. Zudem entdeckten die Experten Veränderungen in der Gehirn­struktur. Wie der hohe Stresshormon­spiegel genau mit den beschriebenen Beobachtungen zusammenhängt, ist allerdings noch unklar. Die Wissenschaftler veröffentlichten ihre Ergebnisse im Fachblatt Neurology.

14.03.2019, Bildnachweis: iStock/gpointstudio


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Creme drei bis vier Wochen mehrmals täglich anwenden, auch wenn der Juckreiz abgeklungen ist

Das Problem: Die Beschwerden sind weg, trotzdem soll ich die Fußpilz-Creme weiter benutzen. Die Lösung: Solche Cremes hemmen in erster Linie die Vermehrung der Fußpilz- Erreger. Sie müssen im Regelfall über mehrere Wochen mehrmals täglich angewendet werden – auch wenn Beschwerden wie Juckreiz bereits abgeklungen sind. Denn so lange braucht die Haut ungefähr, um sich zu erneuern und die vom Pilz befallenen Zellen abzustoßen.

07.03.2019, Bildnachweis: istock/gzaleckas


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Für Migräne-Geplagte gibt es nun eine weitere Behandlungsmöglichkeit

Seit November steht in Deutschland ein neuer Wirkstoff zur Vorbeugung von Migräne-Attacken zur Verfügung. Es handelt sich um den Antikörper Erenumab, den sich die Patienten alle vier Wochen in den Bauch oder Oberschenkel spritzen. Er kann Personen mit monatlich mindestens vier Migräne-Tagen verschrieben werden, wenn Medikamente zur Akutbehandlung nicht ausreichend wirken. Die Verordnung erfolgt durch Mediziner, die mit der Diagnose und Therapie von Migräne Erfahrung haben. Der behandelnde Arzt soll die Effekte von Erenumab regelmäßig kontrollieren.

Bildnachweis: Thinkstock/istock


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Die Einnahme von Tabletten im Liegen bringt ein Problem mit sich

Werden Tabletten im Liegen geschluckt, bleiben sie eventuell in der Speiseröhre stecken. Die Lösung: Damit das nicht passiert, muss der Patient bei der Einnahme aufrecht sitzen. In manchen Fällen soll die aufrechte Position für mindestens 30 Minuten beibehalten werden.

18.01.2019, Bildnachweis: istock /laflor


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Eine einfache Maßnahme erleichtert die Einnahme bitterer Arzneitropfen

Tropfen lassen sich gut individuell dosieren. Ihr größter Nachteil ist der manchmal unangenehme Geschmack. Die Lösung: Arzneitropfen können auch in einem Glas Wasser eingenommen werden. Allerdings sollten Sie die Flüssigkeit sofort austrinken. Denn steht diese längere Zeit, können sich die Wirkstoffe zersetzen.

10.01.2019, Bildnachweis: iStock/BrianAJackson


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Bei Salz hieß es bisher: Weniger ist gesünder. Eine Studie zeigt jedoch ein etwas anderes Bild

Möglicherweise ist ein höherer Salzkonsum weniger schädlich als gedacht. Die Analyse der Daten von 96 000 Menschen aus 18 Ländern im Fachblatt Lancet bestätigt, dass zwar der Blutdruck steigt, aber nicht unbedingt das Risiko für Herz-Kreislauf-­Erkrankungen. Also Entwarnung? Nein. Experten meinen, dass dieses Ergebnis durch weitere Studien bestätigt werden muss.

07.12.2018, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto


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Was Sie beachten sollten, wenn Sie eine Tablette stückeln müssen

Das Teilen von Tabletten lässt sich nicht immer vermeiden. Etwa wenn schon die geringste Dosierung zu stark ist oder wenn die Dosis zu Anfang oder am Ende einer Therapie allmählich gesteigert beziehungsweise langsam reduziert werden muss.
Teilen Sie die Tablette durch möglichst schnellen und festen Druck. Wenn Sie den Druck nur allmählich aufbauen, führt das zu unterschiedlich großen Teilstücken und damit zu Dosierungsfehlern. Bevor Sie eine Tablette teilen oder zerkleinern, müssen Sie in der Apotheke nachfragen, ob sich Ihr Medikament dafür eignet. So können viele Präparate mit verzögerter Wirkstoff-Freisetzung (Retardpräparate) nicht geteilt werden.


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Ist wirklich das Sexualhormon schuld, wenn Männer lichteres Haar bekommen? Dem sind Forscher nachgegangen

Gehen Männern die Haare aus, stehen meist ihre Sexualhormone im Verdacht. Diesen hartnäckigen Mythos haben Forscher der Universitätsmedizin Greifswald nun mit einer der bislang größten Studien zu dem Thema untersucht. Sie werteten die Daten von 373 gesunden Männern für die Bevölkerungsstudie Ship-Trend aus. Dabei fanden sie keinen Zusammenhang zwischen den Hormonen Testosteron, Androstendion oder DHEAS und Haarausfall.


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Wer ein Mittel gegen Verstopfung braucht, möchte nicht, dass die Wirkung zur Unzeit eintritt – etwa beim Einkaufen. Was Apotheker raten

Lassen Sie sich ein Präparat empfehlen, das zu Ihren Lebens­umständen passt, und wenden Sie es zur richtigen Zeit an. Während Zäpfchen und Klistiere bereits innerhalb von Minuten wirken, dauert es bei Präparaten zum Einnehmen etwa zwölf Stunden, bis Stuhlgang ausgelöst wird. Solche Mittel nehmen Sie am besten abends vor dem Schlafengehen ein. Allgemein gilt: Mittel gegen Verstopfung nicht ohne ärztlichen Rat über längere Zeit anwenden. Wichtig: Falls das Mittel Durchfall verursacht, ist es zu stark beziehungsweise zu hoch dosiert. Dann sollten Sie sich in Ihrer Apotheke über Alternativen beraten lassen.

Bildnachweis: iStock/Nina Malyna


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