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Blutzucker messen ohne Pikser soll bald möglich sein

Zucker messen ohne ­Pikser, Blut und Teststreifen? Ein ­Berliner Start-up will das möglich machen. ­Werner Mäntele, Mitbegründer und Professor für Biophysik in Frankfurt, hat das Konzept entwickelt: Man legt einen Finger auf einen Sensor, dann schickt ein Laser Licht auf die Haut. Das Licht erwärmt die Zuckermoleküle. Und aus der Temperaturerhöhung kann das Gerät den Blutzuckerwert errechnen. Bis Ende 2020 soll das Gerät auf den Markt kommen und etwa so groß wie ein Smartphone sein. Bezahlen müssen es die Patienten selbst.

Bildnachweis: W&B/Simon Katzer


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Immer an Ihrer Seite: Die Apotheke vor Ort

Apotheker tragen wesentlich dazu bei, Krankheiten zu verhindern. Das verdeutlicht eine Studie der University of Birmingham in Großbritannien. Dort arbeiten Apotheker zum Teil in Arztpraxen. Sie überprüfen etwa, welche Medikamente die Patienten bekommen und ob sie diese regelmäßig einnehmen. Mit Erfolg: Bei den betreuten Studienteilnehmern sanken Blutdruck-, Blutzucker- und Cholesterinwerte — und damit ihr Risiko für weitere Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Auch hierzulande profitieren Sie als Patient von pharmazeutischem Wissen. Am meisten in einer Stammapotheke: Dort hat der Apotheker alle Ihre Medikamente im Blick.

Bildnachweis: iStock/alvarez


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Kleiner Helfer: Für Kinder und Jugendliche gehört die Insulinpumpe inzwischen zur Standardtherapie

Sie ist nur wenig größer als eine Streichholzschachtel. Für Typ-1-Diabetiker besitzt die Insulinpumpe aber große Vorteile. Kinder und Jugendliche, die das unscheinbare Gerät nutzen, haben im Schnitt deutlich bessere Werte als Patienten mit Pen-Therapie, wie eine Forschergruppe im Journal of the American Medical Association berichtet. Durch die Therapie sank zudem die Zahl der Patienten mit schweren Unterzuckerungen.

Bildnachweis: istock/Mark Skalny


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Diabetespatienten sollten regelmäßig ihre Nierenfunktion überprüfen lassen

Diabetespatienten sollten regelmäßig ihre Nierenfunktion überprüfen lassen. Das empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie. Das Risiko für eine Nierenschädigung steigt, wenn der Blutzucker schlecht eingestellt ist. In Deutschland gibt es viele Menschen, die nicht wissen, dass ihre Blutzuckerwerte zu hoch sind. Deshalb sind Vorsorgetermine so wichtig, um eine Nierenschädigung früh zu erkennen. Bei Nierenversagen ist eine Dialysebehandlung nötig, um das Blut künstlich zu reinigen. Etwa die Hälfte aller Dialysepatienten in Deutschland ist zuckerkrank.

Bildnachweis: istock / vgajic


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Unruhige Nächte: Lautes Schnarchen kann ein Hinweis auf eine Atemstörung sein

Ein Zungenschrittmacher kann nicht nur den Schlaf von Patienten verbessern, die unter nächtlichen Atemaussetzern (Schlafapnoe- Syndrom) leiden. Das Gerät, das die oberen Atemwege elektrisch stimuliert, schützt möglicherweise auch vor Diabetes. Das zeigt eine Studie, an der Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung beteiligt waren. Die Therapie habe binnen zwölf Monaten über den erholsameren Schlaf auch den Zuckerstoffwechsel verbessert und übermäßiges Hungergefühl eingedämmt. Bei der Schlafapnoe setzt die Atmung im Schlaf immer wieder aus, weil erschlaffte Rachenmuskulatur die Luftwege blockiert. Betroffene schnarchen meist sehr laut und leiden unter starker Tagesmüdigkeit.

Bildnachweis: istock/EHStock


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