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Zentral­institut für die kassenärztliche Versorgung (ZI) in Deutschland: Ärztlicher Bereitschaftsdienst entlastet die Notaufnahmen spürbar

Nur jeder Vierte, der beim ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117 anruft, ist ein potenzieller Notfall, der an die Notauf­nahme einer Klinik weitervermittelt wird. Zu diesem Schluss kommt das Zentral­institut für die kassenärztliche Versorgung (ZI) in Deutschland nach Auswertung von rund 84 000 Ersteinschätzungsgesprächen. 75 Prozent der Anrufer wurde lediglich eine ärztliche Beratung ­empfohlen. Laut ZI vermittelt die telefonische Ersteinschätzung den Patienten Sicherheit und entlastet die Notaufnahmen spürbar.

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Floh- und Zeckenschutzmittel mit Permethrin sind für Katzen lebensgefährlich, so das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittel­sicherheit

Floh- und Zeckenschutzmittel mit Permethrin sind für Katzen lebensgefährlich. Darauf weist das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittel­sicherheit hin. Den Tieren fehlt ein Enzym, das die Substanz abbaut, sodass sie bei Kontakt schwere Vergiftungen erleiden können. Permethrin schützt Hunde vor Flöhen, Milben und Zecken und wird beim Menschen gegen Kopfläuse und Krätze eingesetzt.


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Viele Menschen ahnen nicht, dass ihre Nieren nicht mehr richtig arbeiten

Diabetes ist ein Risikofaktor dafür, Bluthochdruck ebenso: chronische Nierenerkrankungen. Weltweit leiden fast 700 Millionen Menschen daran, ein Drittel der Betroffenen findet sich in den bevölkerungsreichen Ländern China (132 Millionen Erkrankte) und Indien (115 Millionen Erkrankte). In vielen Ländern, so das Institute for Health Metrics and Evaluation in Seattle/USA, sei die medizinische Versorgung unzureichend. Die Zahl der Menschen, die eine Dialyse, also eine künstliche Blutwäsche, benötigen, steigt. Viele Menschen ahnen nicht, dass ihre Nieren nicht mehr richtig arbeiten. Daher ist es wichtig, regelmäßig zum Arzt zu gehen.

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Nur wenige Bundesbürger lehnen Impfungen grundsätzlich ab. Der Anteil, der sie befürwortet, steigt.

Zunehmend mehr Menschen in Deutschland haben eine posi­tive Einstellung zu Impfungen. In der jüngsten Befragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gaben 77 Prozent an, diese zu befürworten oder zumindest eher zu befürworten. Im Jahr 2012 waren es nur 61 Prozent. Die erfreuliche Entwicklung zeigt sich auch bei relativ neuen Impfungen. So sind inzwischen fast 84 Prozent der Kinder bei Schuleintritt gegen Windpocken geschützt.
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Bessere Erfolgschancen bei der Raucherentwöhnung mit Nikotinersatzpräparaten

Wer bei der Raucherentwöhnung Nikotinersatzpräparate nutzt, hat bessere Erfolgschancen. Das Verbrauchermagazin Öko-Test hat zehn apothekenpflichtige Produkte unter die Lupe genommen. Ergebnis: Sie enthalten weder Weichmacher noch Schwermetalle oder andere problematische Substanzen. Die Tester vergaben zehnmal die Note “Sehr gut”.

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Geringfügiger Anstieg im Vergleich zum Vorjahr bei Arzneimitteln unter Rabattvertrag, die ganz oder zum Teil von der Zuzahlung befreit sind

Etwa 21 Prozent der Arzneimittel unter Rabattvertrag sind derzeit ganz oder zum Teil von der Zuzahlung befreit. Das ist ein geringfügiger Anstieg im Vergleich zum Vorjahr. Krankenkassen können Arzneimittel ganz oder zum Teil von der Zuzahlung befreien, wenn ein Rabattvertrag besteht oder wenn der Preis des Arzneimittels mehr als 30 Prozent unter dem Festbetrag liegt. Der Deutsche Apothekerverband ­kritisiert, dass von dieser Möglichkeit zur Entlastung der Patienten nicht mehr Gebrauch gemacht wird.

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Nach einem Herzinfarkt oder Schlaganfall wirkt ein Hund wie Medizin, lässt eine Studie vermuten

Hund auf Rezept? Nach einem Herzinfarkt oder Schlaganfall wirkt ein Vierbeiner wie Medizin, lässt eine schwedische Studie vermuten. So war das Risiko, im ersten Jahr nach dem Infarkt zu sterben, um rund 27 Prozent geringer, wenn ein Hund im Haus lebte. Am stärksten war der Effekt bei Singles – und wenn die Tiere mehr als nur Handtaschenformat maßen. Ein Hund, erklären die Forscher, sorge für reichlich Bewegung sowie see­lischen Ausgleich und beuge dadurch Herz- und Gefäßleiden vor. Wer testen will, ob die Rolle als Frauchen oder Herrchen zu einem passt: Viele ­Tierheime bieten an, mit Hunden Gassi zu gehen.

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Die nichtalkoholische Fettleber kommt bei Diabetikern oft vor

Sie ist eine der häufigsten chronischen Erkrankungen und kommt bei Diabetikern oft vor: die nichtalkoholische Fettleber. Abnehmen und gesunde Ernährung helfen, bisher aber kein Medikament. Nun macht eine sogenannte Phase-3-Studie Hoffnung, bei der ein Wirkstoff an mehreren Tausend Patienten getestet wird. Obeticholsäure führte zu besseren Leberwerten, aber auch zu schweren Nebenwirkungen bei mehr als jedem Zehnten, möglicherweise wegen zu hoher Dosierung. Weitere Studien sind nötig.

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Gut für die Zähne: Zuckerfreie Kaugummis

28 Prozent: Um so viel kann Kaugummikauen im Schnitt das Risiko für Karies und ihr Fortschreiten verringern – zusätzlich zu anderen Methoden wie einer Unterweisung im richtigen Zähneputzen, zahnschützenden Mundpastillen oder Spülungen. Das ergab eine systematische Analyse entsprechender Studien durch Forscher aus London. Untersucht wurden zuckerfreie Marken. Drei Effekte für den Nutzen des Kaugummis führen die Wissenschaftler an: Das Kauen regt die Bildung von schützendem Schleim im Mund an, behindert das Anhaften von Zahnbelag, und Zuckerersatzstoffe wie Xylit oder Sorbit töten Zahnfraß-Bakterien ab.

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Überwachung der Qualität und Sicherheit von Implantaten in einem Register

Qualität und Sicherheit von Implantaten werden künftig in einem Register beim Deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information überwacht. Hersteller müssen ihre Produkte dort melden, Krankenkassen, Kliniken und Praxen wiederum den Ein- und Ausbau der Implantate. Eine unabhängige Vertrauensstelle beim Robert-Koch-Institut soll die personen­­bezogenen Informationen anonymisieren.

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